Presse und Pop-Up

Die Osterferien sind vorbei. Voller Begeisterung nehmen wir die getrockneten Paperclayköpfe in die Hand und glätten und formen noch ein wenig am Charakter der Handpuppenköpfe. Wie leicht die Dinger sind! Und wie ausdrucksstark!

Kurz entsteht Aufregung. Die Redakteurin einer Kärntner Tageszeitung ist gleich im Morgenkreis mit dabei, um ein Gefühl für unser Projekt zu bekommen. Benjamin und Franziska, zwei unserer großartigen Viert-Stufen-Kinder, wissen eine ganze Menge zu erzählen, als sie interviewt werden. Einmal mehr wird mir klar, auf wie vielen Ebenen unser Projekt wirkt. Einerseits profitieren besonders die stillen Kinder davon, dass sie sich eine Bühne nehmen und mit ihrer Stimme präsent sein dürfen. Andererseits praktizieren wir ständig Recycling und Upcycling und die Kinder sind wie nebenbei mitten im Tun, ohne dass wir ihnen lang und breit erklären müssen, wie pädagogisch und nachhaltig und sinnvoll es ist, dass sie mit alten Zeitungen Köpfe herstellen, aus gebrauchten Stoffen Handpuppenkörper herstellen und einen alten Kasten zur Puppentheaterbühne umbauen. Unsere Herbergsuche für einen Probe- und Arbeitsraum bei den Menschen auf der Stadtgemeinde hat uns zu einem tollen Leerstand mitten in der Innenstadt geführt. Unglaublich, wie entgegen kommend erwachsene Menschen sind, wenn es um Kinder und ihre Projekte geht. Zwei Monate nutzen wir Räume als Pop-Up, das heißt wir sind vorüber gehend da und dann wieder weg. Wie es aussieht hat die Großzügigkeit unseres Herbergsvaters sich bereits auf sein Leben ausgewirkt: der erste Interessierte hat sich die Räume für den Sommer angesehen. Das ist es, was mit der Bespielung und Belebung des Leerstandes ebenfalls geplant war: die praktische Sichtbarmachung kommunaler Intelligenz in der Entwicklung einer Kleinstadt. Und dass es in einer Innenstadt um Einkauf und Geschäfte gehen kann aber nicht muss. Die Kinder werden den Erwachsenen schon zeigen, was möglich ist.

Heute üben unsere Nachwuchsschauspieler den Einsatz ihrer Stimme. Paarweise geben sie Witze wieder, auch wenn sie nicht verstanden wurden. Hach, Kinder schlüpfen einfach in Rollen und spielen. Sie sind die geborenen Dadaisten. Zum ersten Mal hören wir die einstudierten Musikstücke mit Instrumenten. Hemma sagt, sie hat Gänsehaut, so schön klingt alles bereits. Am Ende des Vormittages packen wir Sitzkissen zusammen und wandern durch die Stadt zu unserem zukünftigen Arbeitsraum. Das ist ein Staunen und Jubeln. Ganz spontan, ohne Aufforderung einer Begleitperson haben die Kinder den Wunsch, eines der Rabenlieder zu singen. Und sie setzen sich durch. Ganz ohne Scheu stehen sie mitten am Herzog-Bernhard-Platz im schrägen Licht des heutigen Sahara-Sand-Himmels und geben ihr erstes Livekonzert des Projekts. Wir sind gespannt wie lange es dauert, bis die Italiener vom Eiscafé vis à vis auf uns aufmerksam werden…

Diese kurze Schulwoche nach längeren Ferien zeigt sich an den Kindern. Heute sind nicht wir müde, sondern sie. Und doch freuen sie sich auf die nächste Probe in den neuen Räumen. „Lisa, wir möchten gern Publikum spielen“, vertrauen mir zwei kichernde Schüler an. Oh wie recht sie haben. Auch die Aufführung, der Plan, wie unser Publikum quer durch die Stadt mitgenommen werden soll, ist noch zu proben. Aber das ist, frei nach Michael Ende, eine andere Geschichte, die ein anderes Mal weiter erzählt wird.

Ragdolls und Zufälle

Heute läutet früh am Morgen das Smartphone. Ein Michel. Bezaubernder Akzent, klingt nach Schweiz. Und Puppen und Verein und Interreg. Und ob er vorbei kommen kann. Er kann. Und ich schaue, dass ich munter werde. Mein Liebster wechselt die dreckige Montur der Holzwerkstatt gegen ein pipifeines Sakko. Sehr ungewöhnlich. Ich räume in meinem Studio wenigstens die Kisten und Schachteln weg, die ich gestern wie üblich chaotisch über den ganzen Tisch verstreut habe. Als das Elektroauto um die Kurve schnurrt, sind wir aufnahmebereit. Dieser Mann und seine Funktion in der Region Mittelkärnten sind ein absoluter Glücksfall für uns. Wir werden miteinander das Muttertagswochenende in Treviso verbringen. Inklusive Konferenz und der in Italien so typischen Weinverkostung und spätem Abendessen. Und den Sonntag in einem archäologischen Park verbringen. Um richtige, echte Lumpenpuppen mit Kindern und Eltern anzufertigen.

Der Zufall war es wie so oft in meinem Leben, der mir vor drei Wochen dieses geniale Puppenmacherhandbuch „Anatomy of a Doll“ im Internet vorschlug. Diese Fundgrube an konkretem Handwerk, meine aktuelle Arbeitsbibel, hat natürlich auch zwei Kapitel über Puppen von Damals integriert. Diese Brücke zum archäologischen Park in Treviso möchten wir bauen. Wie wurden früher Puppen hergestellt? Wie machen wir das heute? Welche Werkzeuge sind dazu gekommen? Wie gehen wir es als Eltern generell an, Puppen anzubieten? Machen wir sie noch selbst oder kaufen wir sie im Supermarkt ums Eck?

Rasch wird klar, wie wir mit Kindern ganz einfache Puppen machen werden, idealerweise ohne Nähmaschine, dafür viel Geknüpftes, Gefaltetes, Gerissenes und vor allem Einfaches. Mit Stöckchen, Ästchen, viel upgecycelten Stoffen und Wolle und vielleicht dem einen oder anderen Socken. Und selbstverständlich mit allen menschlichen Hautfarben dieser Welt. Michel möchte bis übermorgen einen Text und – Fotos. Sami, unser großzügiger Jüngster, der sich noch gern vor der Kamera bewegt, beweist mir mit seinen neun Jahren, dass es leicht möglich ist, so eine Ragdoll mit Kindern herzustellen. Ich zeige es vor, er macht es nach. Geschickt wie immer. Wenn Sami will, dann kann er seine Hände ganz gezielt einsetzen. Und Puppen machen will er. Er bedankt sich auch noch überschwänglich, dass ich ihm gezeigt habe, wie einfach es ist, eine Puppe herzustellen. Und er erzählt mir mit leuchtenden Augen von einem Mittelalterbuch, in dem er auch schon einen Text über Lumpenpuppen gelesen hat. Oder war es im Indianerbuch? Oder überhaupt im Schulheftchen? Auf jeden Fall sagt ihm der Begriff „Lumpenpuppe“ ganz viel.

Und ich muss es einfach sagen: ich bin meinem Leben unendlich dankbar. Obwohl draußen das erste Hagelgewitter (!) dieses Frühlings über uns hinweg zieht, climate change, ja, wir stellen es auch fest. Und trotzdem: dieses „Zurück-an-den-Start“ mit meinen Geschöpfen, die nun schon recht fordernd, derzeit ernsthaft und zeitintensiv und arbeitsaufwändig sind, tut mir so gut. Mit einfachen Lumpenpuppen und ihrer Herstellung einen Tag lang herumzuspielen macht riesigen Spaß und stärkt meine Seele. Heute im Internet bei meinen Forschungsgängen durch die Welt der echten ragdolls staune ich, wie viele Menschen sich mit dieser Thematik beschäftigen. Quer durch alle Kulturen. Wie sehr ich hoffe, dass vor allem unsere afghanischen und irakischen Freundinnen und Freunde den Kopf wieder frei bekommen, um dort mit mir weiterzuarbeiten, wo sie in ihrer Not und ihrem Unglück aufgehört haben. Die Herangehensweisen an die Puppenherstellung sind so unterschiedlich, wie es verschiedene Menschen gibt. Und immer wieder linst Frau Kunst um die Ecke und freut sich, dass sie Futter bekommt.

Fräulein Valentina und der Frühling

Willkommen Februar! Ich verschiebe alle geplanten Jänneraktivitäten in diese Februarwochen. Alle. So ein Monat kann ganz schön schnell um sein. Familie ist mir von Herzen wichtiger. Und wenn schon Tochter und Enkelin wegens eines Gaslecks (!) im Haus am Gürtel für zweieinhalb Wochen nach Kärnten siedeln, dann schreibt das Leben eine berufliche Auszeit vor. Natürlich hat uns alle das Kranksein erwischt, im Schnitt zwei Mal. Ich ernähre mich seit einer Woche von frisch gemachtem Obst-Gemüse-Saft und hoffe, dass es mit diesem Vitaminschub für mich jetzt gesünder weiter geht.

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Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass Fräulein Valentina durchgehalten hat. Sie kann ganz schön posen und sich ins Zeug legen, ihre beweglichen Arme und Beine und der Nacken sorgen dafür. Gegen den Schnupfen hat sie tapfer an den ersten Frühlingsblumen gerochen und ihr Näschen in die grünen Blätter geschneuzt.

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Valentina besteht auf rosa Haaren. Wie gut, dass wir im Dezember bei meiner webenden Freundin Karin zu Besuch waren. In ihrem unerschöpflichen Mohairwolldepot finden sich für unsere Zwecke tolle Materialien. Ebenfalls aus dem Vollen kann ich im mittlerweile nach Farben sortierten Stoffmusterfundus von Maria schöpfen. Der Mantel ensteht nach einem Tutorial meiner wieder in Canada lebenden Lehrerin Fabiola. Das nächste Mal probiere ich das Modell mit Kragen, dieses Mal wurde ein dicker Strickschal mit großem Knopf gewünscht.

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Wie immer ist Valentina einzigartig, ihre Garderobe ist von mir höchstpersönlich nach ihren Wünschen angefertigt. Die Stiefelchen sind der absolute Knüller, auf so etwas wäre ich ohne Fräulein Valentina nie gekommen.

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Manchmal muss Fräulein Valentina staunen, weil sich noch zwei Weihnachtselfen im Studio herum treiben. Eine Kollegin aus Ontario unterweist uns erst im Jänner in der Kunst des Elfenmachens aus einem Weihnachtsstrumpf. Wenns ihr zu winterlich wird, gibt sie meiner Enkeltochter Jana zu verstehen, dass sie jetzt zum Herumtragen sei. Und schüttelte ihr zierliches Köpfchen ob all der Weihnachtsdeko, die auch nach Maria Lichtmess im ganzen Haus sichtbar ist. Ja. Einverstanden. Wir räumen nun auf, sobald der letzte Fieberpatient das Bett verlassen hat. Derzeit liegt nur mehr einer, der andere trotzt dem wunden Hals.

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Elf-Frida und Entscheidungen

Die Mutspenderin

Das neue Jahr beginnt kraftvoll. Viel kraftvoller als die Jännermonate der letzen Jahre. Kein Wunder, dass in den letzten Tagen Elf-Frida entsteht. Sie ist der Prototyp für ein Wesen, das mir schon seit einigen Monaten in Träumen und Überlegungen erscheint. Und deren Herstellung ich immer wieder auf Jänner und das neue Jahr verschob, weil so viel anderes entstand.

Mit Schafwolle und Filznadel handgefilzt und filzmodelliert ist auch Elf-Frida. Sie hat ausreichend Sitzgewicht, um in Regalen und an Tischen zu sitzen oder es sich auf Fensterbänken in der Wintersonne gemütlich zu machen. Elf-Frida ist meine erste große Figur mit gedrahteten Armen und Beinen. Ihren Körper bildet ein Paar Socken eines großen Kaufhauses, das nach dem dritten Mal Tragen ein Loch in den Sohlen hat. Als Verstärkung für den dehnbaren Stoff verwende ich ein ausrangiertes Betttuch aus dem Fundus. Ebenfalls aus dem Gebrauchtkleiderfundus ist das Material für die Arme.

 

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Zum ersten Mal arbeite ich mit Draht und Zange und Floristenklebeband. Pfeifenputzer hilft mir, die Wolle relativ unkompliziert um die geformten Gliedmaßen zu wickeln und mit der Nadel anzufilzen. Ein bisschen herausfordernd ist das Umdrehen der engen Bezüge der Arme und Beine mit dem Bettzeugstoff, die Dehnbarkeit ist ja dahin. Mein Superwerkzeug, die Arterienklemme, hilft mir aus der Patsche. Auch beim Einfädeln der gefilzten Gliedmaßen. Elf-Frida hätte eigentlich eine elfenhafte Aufsteckfrisur bekommen sollen, duftig und leicht. Dachte ich. Nur ist Elf-Frida keine Süße. Seht ihr den Zug um ihre Mundwinkel? Der ist beim Filzen der Lippen sofort da. Je mehr ich versuche, die Mundwinkel zu glätten, desto stärker wird er. Die große Nase, die spitzen Ohren und das energische Kinn sprechen sowieso Bände. Missbilligend schaut sie in die Tischplatte, als ich einzelne Mohairwollsträhnen in die gestickte Perücke einnähe und sie probeweise hochdrehe und zu Schnecken forme. Sie findet, sie sieht lächerlich aus. Ob ich nicht erkenne, dass sie richtig lange Haare haben will? Und vor allem viele? Derzeit diskutieren wir noch über einen meiner Meinung nach fälligen Schnitt an den Spitzen. Elf-Frida findet nicht, dass das zu diskutieren ist. Und wie so oft bei diesen nun schon vertrauten Diskussionen wird sie entscheiden, wie sie aussehen mag. Ist ja schließlich ihr Kopf.

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Den grünen Pullover kann ich ihr auch sofort wieder ausziehen. Nein, sie will den roten Pullover. Den dick gestrickten mit dem Zopfmuster. Und die rote Mütze mit dem Zopfmuster. Das passt so gut zu ihren grünen Haaren mit den hellgrünen Strähnen. Wie gut, dass ich diese kalten Winterabende strickend vor diversen Krimis zubringe. Die Auswahl an Winterpullovern ist derzeit noch groß. Und Madame wünscht Wollsocken, aber dalli. Hier im alten Steinhaus ist es kalt. Recht hat sie.

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Den upgecycelten Batman, den wir als Herzeigeobjekt für unseren Glücksmonsterworkshop aus Upcyclingmaterial hergestellt hatten, schließt sie ins Herz, sobald sie Augen hat. Untrennbar. Love at first sight. Das wird noch lustig. Ich glaube, ich kann mich demnächst ins Studio setzen und weitere Fledermäuse nähen. Die hier wird zu sehr geliebt.

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Wie Elf-Frida zu ihrem Namen gekommen ist? Das war dieses Mal Sami. Er sieht ihre spitzen Ohren, ihr Grinsen, die grünen Haare. Und gibt ihr den Namen. Passender gehts nicht.

Die Künstlerin

Zu welchen Entscheidungen diese kraftstrotzende, mutige Elfe mir verholfen hat? Ich bin seit vorgestern angemeldete Bildende Künstlerin und wage ein zweites Mal in diesem Leben den Weg in die berufliche Selbstständigkeit. Und ja, ich habe weiche Knie. Und innere Weite zugleich. Endlich geht es dorthin, wohin ich immer wollte. Ich denke, das Maker’s Yearbook 2019 hilft mir dabei, eine Strategie in meinem kreativen Chaos einzuhalten. Und nicht jedem Schmetterling hinter her zu jagen, den meine Kreativität aufsteigen lässt. Ich gebe mir noch Zeit bis Ende des Monats, um ruhig und konzentriert die Aufgaben im Buch durch zu denken und durch zu arbeiten. Illusionen mache ich mir keine, ich weiß, dass es trotz bester Strategien Höhen und Tiefen geben wird, das ist einfach so. Bis jetzt mag ich, was durch dieses Buch am Papier entsteht. Ganz bestimmt klinke ich mich nach drei Jahren Absenz wieder in aktive Gruppen vor Ort ein, die mit Unternehmertum zu tun haben. Da gehören die Menschen der Chefinnen-Supervision rund um Ute Habenicht ebenso dazu wie das UnternehmerInnenfrühstück von Silvia Lindner, die mir vor zwei Jahren ziemlich genau diesen Weg für mich aufgezeigt hat. Und dann gibts ja auch noch das Businesscenter in Ehrenhausen, in dem ich mich vor drei Jahren zu Hause gefühlt habe. Dieses gemeinsame Beraten in Gruppen hat eine eigene Magie für mich. Das Arbeiten im Studio fällt mir mit mir selbst am leichtesten, das mache ich in meinem Tempo und zu meinen Bedingungen. Aus Erfahrung ergänzt sich das fein mit Entwicklungsarbeit und Austausch in diesen Gruppen, die auf Geben und Nehmen und Teilen fußen. Mal sehen, ob das 2019 auch noch so ist.

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Fotochallenge 2019 und #derraum365

Neujahrsentschlüsse und die Folgen

Voriges Jahr um diese Zeit war es (m)ein spontaner Entschluss, etwas für mich und mein Fotografieren zu tun. Ein paar Wochen davor war mir Lars Poeck in Form eines kreativen Buches begegnet. Eins und eins ergab am Ende dieses Fotojahres  2018 zweitausendfünfhundertfünfzig. Unglaubliche 2584 Fotos sammelten sich unter dem Hashtag #derraum365 zu einer ansehnlichen Galerie. Freunde, Freunde von Freunden, Interessierte machten bei den Fotoaufgaben mit.

Andeutungen, dass diese Fotochallenge nur 2018 stattfinden würde, kamen bei den FotografInnen nicht so gut an. Also überlegte ich gemeinsam mit meinem Mann, wie ich diese wöchentlichen Aufgaben einfacher für mich selbst gestalten könnte. Und wir entwickelten 52 Wochenthemen im Voraus. Von Kalenderwoche 1 (KW1) bis Kalenderwoche 52 (KW52) dieses nigelnagelneuen Jahres 2019.

Wer Lust hat, mitzufotografieren, ist von ganzem Herzen willkommen. Zu gewinnen gibt es vor allem Freude am Tun, am Miteinander, an der Inspiration. Und wer weiß, vielleicht schaffen wir heuer ja wirklich eine analoge gemeinsame Ausstellung, auch dazu hätte ich einige Ideen. Gern könnt ihr mit mir Kontakt aufnehmen – Ausstellungen können auch wandern!

Wie und Wo?

Mit dem Smartphone oder dem Fotoapparat. Unsere Fotowoche geht von Montag bis Sonntag. Sieben Fotos sind ebenso möglich wie ein geniales pro Woche. Ihr entscheidet, womit ihr euch am wohlsten fühlt, womit ihr am meisten Entwicklung erlebt. Falls die Lust auf Austausch besteht, kann ich eine Facebook-Gruppe im Foto.Raum einrichten. Selbstverständlich könnt ihr eure Fotos auch wieder auf der Schenk- und Tauschfotoplattform Foto.Raum anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Die Themen 2019  sind derzeit in deutscher Sprache. Was euch nicht daran hindern soll, internationale Entsprechungen zu finden, Ich weiß, dass wir in dieser kleinen, feinen Gruppe französisch, afghanisch, persisch, arabisch und kurdisch locker durch euch AnwenderInnen integrieren können.

Und hier sind sie nun, die Themen für 2019:

wochenaufgaben 2019
#derraum365

Wie 2018 finden wir uns in erster Linie auf Instagram, aber auch auf Facebook und Co unter #derraum365 #fotoaufgaben plus dem Wochenthema, diese Woche wäre es #federleicht bzw. #lightweight.

Ich wünsche uns allen ein traumhaftes Fotojahr und gutes Licht auf allen Wegen!