Wochenrückblick Kalenderwoche 30

Meine durchwachsene Kalenderwoche 30 endet Samstag Abend mit der Nachricht, dass es in Berlin einen Anschlag auf friedlich feierende Menschen gibt. Ich kann nicht so tun, als hätte das keine Auswirkungen auf mich. Ich trauere mit euch!

Gewalt tötet. Gewalt mit Motiven aus Fundamentalismus und starren, patriarchalen Glaubenskonzepten legitimiert Täter. Und erzeugt Opfer. Es tut mir so leid für die Angehörigen, die trauern. Und für jene, die noch darauf warten, ob ihre Liebsten durchkommen. Im Herzen bei euch, Berlin!

Und hier gehts trotzdem zu einem Wochenrückblick:

  1. Häng sie höher!
  2. Kündigung einer Schublade
  3. Krankenhaus und Angehörige
  4. Besuch von Linkedin
  5. Ratten, Website &Technik
  6. Noch einmal Amseln
  7. AMC und kein Handy
  8. Ein Traum wird wahr

Häng sie höher!

Unsere Terrasse ist zwar gebaut. Aber sie hat noch keinen Schutz nach oben. Der wäre gut bei Regen. Und der ist dringend nötig wegen gefrässiger Amseln. Die Vogelbeeren der Eberesche sind zwar noch nicht reif. Das hindert unsere gefiederten Freunde nicht daran, sich die orangen Früchtchen organisiert einzuverleiben. Sie kommen in Scharen.

Gönnt euch! Wir kommen ohnehin an diese Beeren nie mehr ran. Was die Amseln uns gönnen, ist ihre prompte Verdauung. Am Samstag hält mir der Liebste die Leiter. Und ich kraxle knieweich in hohe Höhen, um die durchhängende Plane höher zu hängen. Gemeinsam mit unserem tollen Terrassenschirm und einem neuen Sonnenschutz schaffen wir es, die Sitzplätze nach zwei Jahren kacksicher zu machen. Selbst ist die Frau!

Kündigung einer Schublade

Auch wertvolle Glaubenssätze haben manchmal ein Ablaufdatum. Manche früher, andere später. Und manche gar nie. Was ich zur Persönlichkeit des Scanners heute zu sagen habe, kannst du in meinem Social Media Beitrag auf Linkedin nachlesen. Den Link dazu findest du unter meinem Screenshot.

Ich kündige ein Glaubenskonzept, das mir zwei Jahrzehnte das Leben schöner gemacht hat. Glaubte ich auf alle Fälle. Vielleicht war es auch ganz anders?
Hier ist der Link zum Nachlesen.

Krankenhaus und Angehörige

Diese Woche ist gut gefüllt mit medizinischen Terminen meiner Liebsten im Familienkreis. Heute, Sonntag Abend, kann ich sagen, dass alle am Weg der Heilung sind. Jede und jeder im individuellen Tempo. Wir haben es trotzdem hinbekommen, gestern einen selten harmonischen Ü80-Geburtstag zu feiern, bei dem so viel Liebe und Zuhören im Raum war wie lange nicht mehr. Ich bin so voller Dankbarkeit für diese schönen Stunden.

Besuch von Linkedin

Was für ein Vergnügen, Menschen hier zu unseren Tiny Houses im Tiny Paradise einladen zu können! Es ist zwar fast so kalt wie voriges Jahr um diese Zeit. Ihr habt vielleicht Pech mit dem Wetter, ihr beiden Lieben! Aber, wir haben heuer eine Terrasse, auf der wir es uns gemütlich machen können. Kerstin ist Buchhebamme. Was in ihrem Fall bedeutet, dass sie vorwiegend feinstfühlige Frauen dabei begleitet, ihr persönliches Buch zu schreiben und erfolgreich zu veröffentlichen.

Es ist wohl kein Zufall, dass eine meiner Kundinnen im September ihr erstes Buch rund um Paulo, meinem Türsteher für Gedanken, veröffentlichen wird. Sie hat sich nach mir mit Kerstin auf den Weg gemacht. Wir sind auch in der Online-Welt so verbunden! Ich freue mich schon sehr darauf, über dieses Buchprojekt zu berichten.

Danke für euren liebenswürdigen, genussvollen und unkomplizierten Besuch, Kerstin und Frank!

Es ist schon besonders für Menschen, wenn ich ihnen zeige, worüber und vor allem von welchem Schreibtisch in welchem Haus ich in meinen Beiträgen auf Linkedin schreibe!

Ratten, Website &Technik

Wie ich schon in meinem Beitrag über Scanner auf Linkedin feststelle: Ich liebte es in der Vergangenheit schon arg sehr, mich zu verändern. Alle zwei Jahre grundsätzliche Veränderungen, das ist mein altes Normal.

Auf der Suche nach guten Fotos für die neue Website finde ich heraus, dass meine Einzelfiguren der Serie der Ratten schon im Jahr 2023 viel Bewegung in sich tragen. Auch damals war es bereits Kate Church aus Canada, die mich mit ihren bewegten Zirkusfiguren inspirierte. Jetzt, ein paar Jahre später, geht es mit der neuen Serie der „Queenager“ und ihren besonderen Kronen genau in diese Richtung weiter.

Website, Squarespace und WordPress. Hmpft. Ich bin seit vielen Jahren verwöhnt, was das Bloggen auf WordPress betrifft. Squarespace und Blog, das ist keine große Verliebtheit. Das ist eher ein rationales und logisches „Damit-wir-das-halt-auch-anbieten-Ding“. Ich bin wirklich enttäuscht. Keine Inhaltsübersicht im Beitrag. Kaum Formatierungsmöglichkeiten, ganz anders als auf den tollen Sites. Bitte gerne an die Verantwortlichen weiter sagen!

Was ich richtig gut finde ist die Tatsache, dass ich text-inhaltlich alle alten Blogbeiträge aus WordPress importieren kann. Die Fotos muss ich hinterher einzeln neu einpflegen. Dabei lese ich die alten Texte durch und lösche, was ich nicht mehr brauche.

Hey, Squarespace: Die Fotoabteilung in Ordnern ist genial. Sie dürfte für mich bei der Suche gerne alphabetisch geordnet sein und geöffnet bleiben, während ich in diesem einen Ordner weiter suche. Habe ich ihn doch erst nach längerem Suchen alphabetisch unlogisch irgendwo erjagd. Vielleicht kommt das ja in einem der nächsten Updates dazu?

Noch einmal Amseln

Seit wir keinen jagenden Tiger mehr bei uns haben, wagen sich auch gefiederte Freunde und Eichhörnchen immer näher an uns heran. Als ich an einem frühen Morgen am Laptop und an der Website sitze, höre ich die üblichen Amselgeräusche deutlich näher. Sie werden doch nicht… Doch! Eine Amsel sitzt mitten in meinen wenigen Weintrauben. Mein Weinstock trägt heuer zum ersten Mal. Hey, Amsel, zisch ab! Rauf mit dir zur Eberesche. Dort darf geerntet werden.

Und weil Herr Amsel schimpft wie ein Rohrspatz und nur darauf wartet, dass ich wieder im Zirkuswagen verschwinde und er weiter Weintrauben verschlingen kann, handle ich. Durchsichtiger letzter Vorhang raus. Leiter aufgestellt. Und Vorhang v o r die Trauben gehängt. Ja, jetzt schaust du ein bisschen blöd. Das ist Absicht. Meine wenigen ersten Weintrauben teile ich heuer nicht!

Weintrauben von innen. Na warte, Herr Amsel. Diese Rechnung machst du ohne die Zirkuswagenbesitzerin!

AMC und kein Handy

Der Sechzehnjährige bekommt heuer von uns keine Ferienwoche mit Geschirr, sondern mit dem American Music and Arts Camp geschenkt. Was wir zu Beginn nicht wissen, ist Standard in der AMC-Family: Handys werden fast durchgehend an die Betreuerinnen abgegeben. Es ist einfach genial, was sie in knapp vier Tagen lernen und am fünften Tag auf der Bühne aufführen.

Der Sechzehnjährige ist voller Freude dabei und mitten drin, obwohl er wirklich ein Anfänger ist. Er, der sich pubertierend nur bewegt, wenn er muss, kämpft sich durch fordernde Choreografien und Melodien. Und stellt fest, dass er nach dem Stimmbruch endlich wieder zu einer Singstimme zurück findet. Zwei Oktaven tiefer. Und wunderschön.

41 Kinder, vier Tage und viele begeisterte Erziehungsberechtigte. Davon werden die Kinder noch lange reden!

Ein Traum wird wahr

Ich träume davon, seit ich mich als Künstlerin selbstständig gemacht habe. Heuer im Sommer wollte ich endlich mit Kindern Riesenfiguren bauen, die sie selbst verkörpern. Doch der Kurs kommt nicht zustande.

Was macht eine, die einen Plan hat? Genau. Sie setzt ihn anders um.

Dazu inspiriert hat mich die wunderbare Minitaturkünstlerin Katharina, der ich schon eine ganze Weile online beim Arbeiten auf die Finger schaue. Und deren kluge, gesprochenen Texte zu den Videos ich mit Begeisterung anhöre. Jetzt hat sie ein Hexenhäuschen aus Pappe gebaut. Als Hut. Für ihren Kopf. Und das will ich auch ausprobieren. Nein, kein Hexenhäuschen. Kopieren, das mag ich so gar nicht. Es wird ein ganz besonderer Fisch werden, den ich vor vielen Jahren gezeichnet habe.

Geduld, Geduld! Kommende Woche gehts mit diesem bombastischen Hut weiter!

Stabiler Karton, usprünglich für einen Kinderworkshop gesammelt. Alte Zeitungen. Eine Expertinnenmischung aus Kleister und Weißleim. Und viele Erkenntnisse im Tun.




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