Zwölf von Zwölf

Was ist denn das, 12 von 12?

Das fragt mich gestern in unserer Accountability-Gruppe eine Teilnehmerin. Es ist nicht Fünf vor Zwölf. Es ist auch nicht 12:12 Uhr. Sondern eben 12 von 12. Die Arbeitsstunden eines Tages. Und jede Stunde machst du ein Foto. Vielleicht hast du ja Lust, nächsten Monat mitzufotografieren, am 12. März?

Ich wünsche dir ganz viel Vergnügen dabei, mich exklusiv durch meinen Zwölfstundentag zu begleiten!

  1. Foto Nummer 1 – Getreidekaffee am Morgen
  2. Foto Nummer 2 – Wir rauchen Blumen, Luft und Licht
  3. Foto Nummer 3 – Prag, wir kommen bald!
  4. Foto Nummer 4 – Filzakt aus dem Atelier
  5. Foto Nummer 5 – Wenn der Business-Flow der Verwaltung einsetzt…
  6. Foto Nummer 6 – Noch ist Atelier-Zeit
  7. Foto Nummer 7 – Ich liebe bittere Nahrungsmittel
  8. Foto Nummer 8 – Mittagessen bei den Engeln
  9. Foto Nummer 9 – Die Handgriffe sind da!
  10. Foto Nummer 9 – Blutorangen! Endlich!
  11. Foto Nummer 11 – Selfiezeit für Robin und mich
  12. Foto Nummer 12 – gerade noch geschafft!

Foto Nummer 1 – Getreidekaffee am Morgen

… vertreibt Kummer und Sorgen! Es ist so dunkel in der Küche, dass ich fast die Kaffeetasse nicht erwische, einhändig und fotografierend. Aber schön heiß isser!

Foto Nummer 2 – Wir rauchen Blumen, Luft und Licht

Genau das lese ich, als ich am triefenden Schaufenster vorbeigehe. Ich muss so lachen, dass ich zuerst vollkommen vergesse, zu fotografieren. Und dann entdecke ich das „b“. Die Hanfpflanzen hinter der Scheibe lachen mit mir mit.

Foto Nummer 3 – Prag, wir kommen bald!

Meine Tochter tut gerade alles, dass wir in Prag eine gute Familienzeit haben werden. Das erste airbnb, das wir seit Wochen gebucht und bezahlt haben, hat nämlich storniert. Die Besitzer der Wohnung erlauben keine Vermietung mehr, weil zu viel gefeiert wurde. Vielleicht haben wir so richtig Glück gehabt, dass wir uns etwas anderes suchen müssen. Lass dich nicht vom Ljubljana-Plan irritieren. In dem studiere ich eine Wochenendreise.

Foto Nummer 4 – Filzakt aus dem Atelier

So schauen sie aus, bevor sie ihren Kopf bekommen, meine Figuren. Die hier wartet auf ihre nächsten Schichten und hat sich das Trikot kess auf die Hüften gezogen.

Foto Nummer 5 – Wenn der Business-Flow der Verwaltung einsetzt…

…muss auch eine emsige Filznadel kurz ruhen. Ich liebe meine Listen. Ich füge Punkt für Punkt ein, was sich in meinem Kopf an To Dos herumbewegt. Und schon kann ich wieder voller Genuss an die Arbeit mit meinen Figuren zurück kehren.

Foto Nummer 6 – Noch ist Atelier-Zeit

Ich habe mir heuer fix vorgenommen, von zehn mit vierzehn Uhr im Atelier zu sein. Montag bis Freitag. Ausnahme Donnerstag Vormittag. Da ist Marktzeit. Das wären buntere Fotos geworden, wenn heute Markttag gewesen wäre. P.S. Keine Sorge. No human figure harmed in this picture.

Foto Nummer 7 – Ich liebe bittere Nahrungsmittel

Unsere Leber braucht jetzt im Februar Bitterstoffe. So viel sie nur bekommen kann. Der rote Radicchio aus Sizilien ist so frisch wie vor einer Woche, als wir ihn am Markt mitgenommen haben. Und nur zartbitter. Unser italienischer Marktstandler versorgt uns auch im Winter mit dem herrlichsten Gemüse. Und jetzt kommt schon bald die Zeit vom wirklich bitteren kultivierten Löwenzahn. Mit Olivenöl und ein bisschen Salz ist er ein Gedicht für den Gaumen.

Foto Nummer 8 – Mittagessen bei den Engeln

Wenn ich arbeite, vergesse ich zu essen und zu trinken. Glücklicherweise ist mein Mann ohnehin der kreativere Koch als ich und kümmert sich täglich ums Mittagessen. Der Artischockenauflauf mit Kapern und Kartoffeln unter der Käseschicht war ein Traum! Wir haben ihn ratzeputz aufgegessen.

Foto Nummer 9 – Die Handgriffe sind da!

Vier Tage habe ich jetzt an meiner ersten Klappmaulpuppe gearbeitet. Detektivin Robin wird Kinder im August bei einem Projekt im Museum begleiten. Sie sollen mit ihr einen sehr erstaunlichen Diebstahl aufzuklären. Heute kommen per Post die Handgriffe für Stäbe, an denen die Hände geführt werden sollen.

Foto Nummer 9 – Blutorangen! Endlich!

Jedes Jahr freue ich mich wie verrückt, wenn die Blutorangensaison losgeht. Wir bestellen sie per CrowdFarming, kennst du das? Ich mag die Möglichkeit sehr, direkt beim Bauern zu bestellen, ohne Zwischenhändler. Die Orangen sind vollreif, saftig und insgesamt ein Highlight im trüben Februar. Für Herz, Körper und Geist. Dahinter trocknet übrigens ein Flaschenhalskürbis aus dem Garten der Schweizer Nachbarin am Campingplatz. Sie wünscht sich von mir, dass wir ihn bemalen, falls er nicht fault. Drücke mir die Daumen bitte!

Foto Nummer 11 – Selfiezeit für Robin und mich

Als ich morgens glaube, es sei ein Kunststück, den Kaffee in die Tasse zu schütten UND zu filmen weiß ich noch nicht, dass ich ein Selfie mit Detektivin Robin, ihren beiden Armstäben und mir machen soll. Zum ersten Mal teste ich den Fernauslöser fürs iphone. Wieso bin ich eigentlich nicht früher draufgekommen, dass so etwas ausgesprochen hilfreich und praktisch ist? Jetzt muss ich auch beim filmen nicht mehr dauernd aufhüpfen und die Kamera auslösen. Genial!

Foto Nummer 12 – gerade noch geschafft!

Die beiden Helden begleiten mich derzeit im Atelier. Aurica und ihr Lippfisch. Und Eloise McCarthy. Glücklicherweise sind die beiden da. Sonst hätte ich keine zwölf Bilder des heutigen Tages zusammen gebracht. Wenn du ihre Geschichten nachlesen willst, dann findest du hier unter diesem Link eine aus der Serie „Very British“. Und Aurica hat trotz ihrer Unsicherheit ebenfalls Spuren auf meiner Website hinterlassen – über sie kannst du unter diesem Link nachlesen.


Puh, das war dieses Mal knapp! Ich hoffe, der 12. März ist ein Tag, den ich nicht fast pausenlos innen verbringe.

Weil es mich sehr interessiert: welche Blog-Möglichkeiten nutzt du eigentlich, von denen ich noch nichts weiß? Schreib mir in die Kommentare, wo wir uns lesen könnten!


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2 Einträge zu „Zwölf von Zwölf

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