Heute ist Sonntag, der 12. Mai. Muttertag in Österreich.
Ich nehme die Einladung an, mit 12 Fotos des heutigen Tages an der Challenge #12von12 teilzunehmen. Mein Tag beginnt knapp nach Mitternacht!
Eigentlich wollen wir auf die Millstätter Alm fahren, um die Auswirkungen der Sonnenstürme in Form von Polarlichtern zu sehen. Doch wir treffen statt dessen unsere Nachbarn vom Campingplatz und bleiben gerne mit ihnen bis nach Mitternacht an der warmen Feuerschale sitzen. Polarlichter sehen wir diese Nacht keine. Dafür eine Menge Funken aus dem Feuer. Und der neue Tag fängt früh an 😀
Frühstück am Gartentisch, mit Lupinienkaffee, Vogelgezwitscher, leichtem Windhauch, morgenlichem Streiflicht und dem Gefühl, auf Urlaub zu sein. Die Nacht war SEHR kühl, es hat auf 4 Grad herunter gekühlt. Drei Decken haben geholfen!
Heuer flashen mich die Farben Grün, Blau und Weiß so. Vor allem in den aberwitzigsten Kompositionen. Hier siehst du eine uralte Weide (rechts), eine junge Vogelbeere (links) und ein weißes Wölkchen. Diese weißen Wölkchen werden im Laufe des Tages mehr werden.
Unser kleines Paradies. Die Kiwi im Vordergrund hat nach dem überraschenden Frost vor zwei Wochen abgefrorene Spitzen. Ich rechne damit, dass es das heuer war mit Früchten. Doch sie entscheidet anders. Wie eine Notblüte treibt sie so viele Knospen aus wie überhaupt noch nie. Mal sehen, ob die Insekten heuer aktiv bestäuben, was sie offenbar noch nicht kennen.
In einer Blitzaktion baut mir mein Mann aus Tinyhausresten mittelhohe Hochbeete auf den kargen, sandigen Untergrund. Unser Vermieter kommt mit dem Bagger und bringt gut abgelegene Erde inklusive Hirschkompost (ebenfalls schon zwei Jahre verrottet). Bis jetzt haben die kleinen orangen Schnecken diese Beete in Ruhe gelassen. Aber wie lange noch?
Eine alte Weise erblickt das Licht meiner Werkstattwelt. Sie kommt in zwei Wochen mit mir zur diesjährigen „Frühlingsfreude“ in Schloss Rosegg mit.
Ich beginne, meine Materialien in Kistchen sortiert mit mir herumzubewegen. So ein Kistchen leistet gute Dienste, wenn du entweder deinen Arbeitstisch drei Mal am Tag frei räumen musst. Oder mit Sack und Pack für ein paar Tage umziehst. Oder am Abend alles schnell verstauen willst und verschwinden lässt.
Vor einer Woche Radieschen gesät. Ein bisschen gute Erde, viel Sonne und Regen. Und in zwei Wochen säen wir das scharfe Zeug nach.
Sonntag Nachmittag auf der kleinen Terrasse meines Zirkuswagens. Ich stelle gemütlich in der Sonne sitzend fest, dass das Honigbienen sind, die konsequent an mir vorbei fliegen. Und beim Holz hinter die Fassadenhölzer schlüpfen. Auweiah. Da ist Handlungsbedarf! Ich schaffe es trotzdem, an der vorletzten Perücke meiner Maiwesen weiter zu knüpfen.
Nennt sich Frau Minischwein. Und ist mittlerweile fast so groß wie in normales Hausschwein. Den beiden Mädels unseres Vermieters geht es so gut, dass sie nicht aufhören zu wachsen. Ob sie auch kleine rote Schnecken zum Fressen gern haben?
Risotto mit zerkleinerten Mangoldstielen und Parmesan an geschnetzelten Kräuterseitlingen, das alles an pflückfrischem Pflücksalat des Lieblingsbauern vom Faaker See.
Last but not least der saure Vorteig für den Sauerteig morgen. Ein bisschen Sonne und Wärme schaden ihm nicht und werden helfen, ihm ein bisschen Beine zu machen. Wie sich meine Familie schon auf das frische Sauerteigbrot freut! Eine sehr schöne Entwicklung für mich, die frische Sauerteigbrotbäckerin.
Und wie war dein 12. Mai? Hast du in irgendeiner Form dieses Muttertages gedacht oder hast du einfach einmal alle viere grade sein lassen?
Schreib es mir in die Kommentare!
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