UNERMESSLICH WEIBLICH. UNERSCHÜTTERLICH MENSCHLICH.

Die Idee.

Wie drückt sich Reichtum und Wohlstand in unserer Gesellschaft aus? Wie erleben wir die wirtschaftliche Wirklichkeit in unserem sozialen Umfeld? Und steckt noch mehr hinter dieser einfachen Frage? Ich freue mich darüber, über meinen eigenen Tellerrand hinauszublicken und wieder einmal aufmerksam zuzuhören.

Das Verborgene.

Wie sieht Stärke aus, wenn sie nicht schreien muss? Was passiert, wenn Frauen nicht mehr beweisen müssen, was längst in ihnen und in der Gesellschaft wirkt? Wie funktioniert Führung, wenn sie fühlt, statt nur zu funktionieren? Im Gespräch entstehen Lösungen. Zwischen dem, was war und dem, was möglich ist.

Die Technik.

Jede Figur entsteht im echten Dialog mit echten Frauen. Ihre Stimmen, ihre Erfahrungen, ihre Sätze fließen in meine Arbeit ein. Mit meiner Fantasie stelle ich Figuren her, die Wahrheiten ausdrücken, die sonst nicht sichtbar wären.

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PINSEL PENSIONISTAS

Die Idee.

Einst waren sie Werkzeuge. Still. Nützlich. Übersehen. Heute sind sie Charakterköpfe mit Haltung. Mit Ausdruck und Vergangenheit. Ihr Witz, ihre Tiefe und ein Hauch Melancholie macht sie zu etwas sehr Besonderem.

Das Verborgene.

Ich hatte das dringende Bedürfnis, endlich wieder einmal im Atelier zu spielen. Ausgiebig. Und bin unbewusst dort gelandet, wo eine alternde Frau landet: wozu sind wir Alten eigentlich noch gut? Die frechen und klugen Pinsel haben tolle Sichtweisen entwickelt.

Die Technik.

Die Idee? Nimm alte, gebrauchte Pinsel. Je mehr man ihnen den Gebrauch ansieht, desto besser. Mit Paperclay, viel Geduld und Schleifpapier rückst du ihnen zu Leibe. Grundierung und Farbe, idealerweise intuitiv und spontan eingesetzt und die Sache kommt in Schwung.

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CAPTAIN CLARA

Mai 2025

WINONA WÜRDEVOLL

Mai 2025

EGON EINFÜHLSAM

Mai 2025

FRANZ FARBLOS

Mai 2025

FRIEDA FEDERLEICHT

Mai 2025

GUDRUN GRÜBEL

Mai 2025

HEINI HOFFNUNG

Mai 2025

NORBERT NACHSICHTIG

Mai 2025

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WEIBLICHE WIRKLICHKEITEN

DIE IDEE.

Archetypen einmal weiblicher darzustellen ist ein großes Vergnügen. C. G. Jung hätte im 21. Jahrhundert möglicherweise große Freude daran, mitzuarbeiten. Gibt es einen weiblichen Helden oder ist das ein Ammenmärchen? Was ist mit dem Krieger, identifiziert sich eine meiner Figuren mit mit ihm? Das soll eine Forschungsreise sein.

DAS VERBORGENE.

Jede dieser Figuren erzählt eine einzigartige Geschichte von Sensibilität, Zusammenhalten, Intuition, Natürlichkeit und Mut. Sehr oft sind ihre Botschaften augenzwinkernd. Manchmal rühren sie an einen Schmerz und bieten Lösungen an, auf die man gar nicht sofort kommt.

DIE TECHNIK.

Ich verwende gerne kostbare Möbelstoffe für meine Figuren, die durch meine Arbeit ein zweites Leben erfahren. Die kegelförmigen Standfiguren mit den ausdrucksstarken Köpfen sind liebevoll bestickt. Alle Figuren sind Unikate und handgemacht.

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ARCHETYPEN

Die Idee.

Es gibt kollektiv unbewusste Bilder, die sich in Menschen zeigen (können). Die Alte beispielsweise. Der König. Die Mutter. Der Weise. Sie leben im Schamanismus. In den Ritualen indigener Völker. In Sagen, Märchen, Liedern und Traditionen aller Kulturen.

Das Verborgene.

Als Kind war ich gern in der magischen Welt. Rettete mich noch viele Jahre in Bücher und Filme, wenn mir das reale Leben zu nüchtern, zu trocken oder zu lieblos war. Irgendwann verlassen die meisten von uns diese Parallelwelt. Die magische Welt in uns bleibt bestehen. Davon bin ich überzeugt. Der Zugang ist im schlimmsten Fall arg verschüttet. Ich baue die Brücken in diese Welt morgens, unmittelbar vor und nach dem Aufwachen. Manchmal in Tagträumen. Und immer im Entstehungsprozess meiner Wesen.

Die Technik.

Journaling, Morgenseiten und das links- und rechtshändige Schreiben und Zeichnen tricksen mein analytisches Denken kurz nach dem Aufwachen aus, ohne es ganz abzuschalten. Sie geben meiner ganzheitlichen rechten Hirnhälfte die Möglichkeit, ebenfalls am kreativen und künstlerischen Prozess teilzunehmen. Es entstehen Entwürfe und Wortbilder für Wesen, die mir und anderen eine Richtung weisen.

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NADEL.KUNST

Die Idee.

Weibliches Handwerk in der Kunst. Ein Playdoyer und eine Erinnerung an unsere Hände. Slow Stitching

Das Verborgene.

Geschichten über Abschiede, Ankommen, Sehnsüchte und das Leben. Kinderzeichnungen sticken. Malen und Sketchen mit Nadel und Faden

Die Technik.

Mit Nadeln und Fäden und Upcycling-Textilien Kompositionen zu Stoff bringen.

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GÖTTINNEN

Die Idee.

Mit künstlerischen Mitteln Brücken von alten Frauenkulturen in die Gegenwart bauen

Das Verborgene.

Das Schwierigste am Erfolg haben ist manchmal, den Mut zu sammeln, um anzufangen. Solange du lernst, wirst du nie wirklich scheitern.

Die Technik.

Jede einzelne Göttin ist individuell und erfordert genaues Zuhören bezüglich Textilien, Symbolen, Altem und Neuem.

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DIE RATTEN

Die Idee.

Niemals hätte ich gedacht, dass ich einmal Ratten herstellen würde. Sie sind in den letzten Jahren zu meinem mutigen Alter Ego herangewachsen. Ratten werden nicht müde, mit spitzen Fingern im Dreck zu wühlen und Sachen ans Licht zu befördern, die kein Mensch sehen will. Oder kann. Sie sind mit einer derartigen Vehemenz und so viel Humor da, dass ich ihnen nicht entkomme. Also lasse ich sie als Text und Zeichnung entstehen, unterhalte mich mit ihnen und forme sie dann nach ihren Anweisungen.

Das Verborgene.

Die Umsetzung menschenähnlicher Eigenschaften, Gefühle und Emotionen durch anthropomorphe Wesen schafft genügend Distanz, um sich aktiv mit weniger oder mehr geliebten inneren Anteilen auseinander zu setzen.

Die Technik.

Alle Wesen sind mit beweglicher Armatur und in Mixed Media Technik hergestellt. Ich verwende unter anderem Schafwolle, Polymere Clay, Paper Clay, Filz, Perlen, recycelte Textilien und Flohmarktfunde. Zusätzliche Details stelle ich durch Modellieren mit der Filznadel und alte Handwerkstechniken wie Sticken, Häkeln, Stricken oder Weben her.

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VERY BRITISH

Die Idee.

Britische Geschichtenerzähler:innen setzen einfachen Menschen mit ihren Texten und ihre Musik wahre Denkmale. Der normale Leben steht im Vordergrund.

Es sind Inselgeschichten.

Von Alltagsgefühlen.
Alltagssorgen und Alltagsfreuden.
Banal.
Ehrlich und authentisch.
Gewürzt mit Augenzwinkern und schwarzem Humor. Kostbar wie jedes Leben.

Das Verborgene.

Der Seemann, der zu einer morgendlichen Fahrt mit dem Fischkutter aufbricht.
Die Frau des Bergmanns, die sich zum zweiten Mal verliebt.
Die Freundin, die für eine Weile bei einer Freundin unterschlüpfen muss.


Was zu einer englischen Lady dazugehört wie das Tea Cosy und die Scones zum Five o’clock Tea, ist manche Kopfbedeckung dieser Ladies. Je auffälliger, desto besser.

Die Technik.

Schwungvolle und standfeste Kegelformen, drahtgestützt, aus kostbaren Möbeltextilien. Handbestickte Schürze und Kunstpelzfrisur. Mit fadenmodellierte oder gefilzte Köpfe. Der Kegelkörper ist mit natürlichen Traubenkernen gefüllt.

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GELD UND WELT

Die Idee.

Geld regiert die Welt. Das neue Biedermeier verspricht Sicherheit in der heilen Welt von Haus und Garten. Die schnuckelige Alltagswelt ist eine Bubble, die uns vor der kollektiven Widersprüchlichkeit schützt, die täglich auf uns einprasselt. Die Bubble funktioniert nicht ohne Moneten, Kohle, Flieder und Piepen. Meine surrealen und allzu menschlichen Wesen durchbrechen die Membranen dieser Blasen. Sie lachen über sich selbst und machen Mut, neue Wege zu gehen, die vielleicht noch keiner gedacht hat. Geschweige denn je gegangen ist.

Das Verborgene.

Ständig wird über Geld geredet, indem nicht darüber geredet wird. Hoch emotional aufgeladen, weil man zu den Loosern dieser Gesellschaft gehört, wenn man es nicht hat. Die Angst vor Geldknappheit sitzt den meisten Menschen im Nacken. Das erzeugt Gier und Neid auf jene, die über Geld verfügen. Scheinbar ein Teufelskreis wie ein Perpetuum Mobile. Als gelernte Tochter von Steuerberatereltern schaue ich mir die Dynamiken rund um unser Heiligtum „Geld“ schon mein ganzes Erwachsenenleben genauer an. Ich erhalte Einblicke in unsere Geldkreisläufe, in unseren Analphabetismus bezogen auf Wirtschaft und in komplementäre Parallelwährungen. Als Künstlerin tauche ich noch einmal tief in diese unerschöpfliche Thematik rund um ein Tabuthema. In verborgene Gefühle, unterdrückte weibliche Archetypen, kollektive Verletzungen und allzu menschliche Muster rund ums Geld.

Die Technik.

Alle Wesen sind Unikate, mit biegsamer Draht-Armatur und in Mixed Media Technik hergestellt. Mit der Filznadel modelliere ich Kopf und Körper nach meinen eigenen Skizzen. Alle bekannten Handwerkstechniken kommen zum Zug, wenn es um Kleidung und Accessoires geht. Wie immer nutze ich vorhandene Textilien und Flohmarktfunde und gebe ihnen ein neues Leben. Die zur Idee passende Bühne entsteht in Zusammenarbeit mit meinem Mann.

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